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Freitag, 30. September 2011

Abschied vom Rucksack

Rucksäcke sind ja sooooo praktisch. Man kriegt in der Regel alles Nötige untergebracht und der Rücken dankt es einem bei schwererem Inhalt auch. Ich muss berufsbedingt meist mein Netbook oder viele Bücher und Akten schleppen und habe dann natürlich noch den ganz "normalen" Krempel dabei: etwas zu trinken, ein Kosmetik-Täschchen (mit kleiner Bürste, Lippenpflegestift, Haarbändern, ...), Regenschirm, Kalender, ...
Einfach unglaublich, was Frauen immer so mit sich rumschleppen. Ich glaube, ich könnte ohne Probleme eine Woche im Dschungel überleben oder zumindest spontan verreisen. 
Ein Rucksack wäre eigentlich optimal, um das alles durch die Stadt zu schleppen. ABER:

Er sieht einfach nicht gut aus, sofern man nicht gerade Wandern geht.

Im Freizeitbereich haben Rucksäcke sicher ihre Daseinsberechtigung, aber im normalen City- oder Businessbereich haben sie nichts zu suchen. So ein Rucksack kann einem das beste Outfit verderben oder er sieht einfach nur wahnsinnig deplatziert aus. Bei dem heutigen Trend zu "Sack-Taschen" (die ich zugegebener Maßen toll finde, die jedoch regemlmäßig den kompletten Inhalt durcheinanderwirbeln) ist es gar nicht so einfach, eine einigermaßen elegante und trotzdem nicht spießige Tasche zu finden.

Ich habe natürlich besondere Anforderungen an eine Tasche 
(mir kommt ja nicht irgendwas ins Haus)

- es muss mindestens DIN A 4 reinpassen ohne zu verknicken (daher fallen "Sack-Taschen" schon mal weg)
- zusätzlich noch mindestens 2 mittel-dicke Taschenbücher
- mein ganzer Krempel muss auch noch Platz finden
- sie muss schwarz sein, damit sie zu möglichst vielen Outfits passt
- sie muss schlicht und stilvoll sein
- sie darf nicht zu teuer sein

Ich habe meinen Rucksack daher ganz oben auf den Kleiderschrank verbannt und folgendes Modell von Tamaris im Internet bestellt:



Der erste Eindruck ist schon mal super und es passt alles rein. Ich glaube, ich muss trotzdem noch mal ein Wochenende drüber schlafen (wie immer) und entscheide mich dann endgültig, ob sie bleiben darf.

Aber ich hoffe, meine Suche nach einem neuen täglichen Begleiter hat endlich ein Ende gefunden.

Dienstag, 27. September 2011

Professionelle Pediküre

Früher dachte ich ja immer, dass "Fußpflege" etwas für alte Omis wäre. Und ich habe es eigentlich auch nicht so gern, wenn man mir an den Füßen rumfummelt. Wenn man es allerdings "Pediküre" nennt und auch noch das Wörtchen "Wellness" fällt, bin ich natürlich dabei. Das Hand- und Fußpflegestudio meines Vertrauens ist

Sakura Beauty in HH-Bergedorf

Es ist jedes Mal einfach nur toll. Zunächst ein warmes Fußbad bei leiser Musik und anschließend werden die Nägel mit Fräsern gekürzt und geglättet. Danach wurde die Hornhaut an den Füßen entfernt. Auch wenn die ganze Behandlung sehr angenehm war, hat das Entfernen der Hornhaut schon ganz schön gekitzelt. Aber ansonsten hat es nicht gekitzelt oder was irgendwie schmerzhaft, sonder seeeeehhhhhr angenehm. Und ich bin schon waaaaahhhhnsinnig kitzelig und empfindlich an den Füßen, muss ich zugeben. Zum Schluss gab es noch eine kleine Fußmassage mit Allpresan Fußschaum. Diesen Fußschaum kann ich nur empfehlen; er ist reichhaltig und pflegt toll, hinterlässt aber keinen unangenehmen Schmierfilm. Man kann seine Socken gleich danach schon wieder anziehen, ohne danach mit Fusseln panierte Füße zu haben.
Ich hatte ja eigentlich gedacht, dass ich mir noch die Nägel in einer tollen Farbe lackieren lassen, aber irgendwie wollte ich erstmal meine Füße pur genießen. Ein tolles Gefühl.
Ich habe dann noch ein paar tolle Tipps zur Pflege für zu Hause bekommen. Wirklich super, schließlich möchte ich ja, dass ich noch möglichst lange den Effekt der Pediküre genießen kann.


Wie auf Wolken

Mein Resümee: Eine professionelle Pediküre ist wie ein kleines Wellness-Programm, das man sich durchaus mal leisten kann, auch wenn man nicht viel ausgeben möchte. Und so schön gepflegte Füße wirken sich auf den ganzen Körper aus. Ich ging danach wie auf Wolken nach Hause. Nach einem langen Shopping-Tag ist das bestimmt der Höhepunkt des Tages.

Sonntag, 25. September 2011

Der Anfang

Ich bin zwar eine große Verfechterin der "inneren Werte", doch in dieser Gesellschaft zählt nun mal unbestritten auch der erste Eindruck. Das erste Urteil über seinen Gegenüber fällt man schließlich ganz unbewusst schon innerhalb von Sekunden. Ich glaube, dass man heutzutage als starke und emanzipierte Frau keine Angst davor haben muss, auf das Äußere reduziert zu werden. Wichtig ist vor allem, dass man sich selbst nicht auf sein Äußeres reduziert. Ein ansprechendes Äußeres ist einfach ein Bonus, der einem die ein oder andere Tür öffnen kann. Das heißt nicht, dass man das immer ausnutzen oder einzig und allein auf diese Karte setzen sollte, denn ohne "Sein" ist auch der "Schein" nicht viel Wert. Ich hoffe zumindest, dass sich Leistung, Können und ein guter Charakter am Ende doch durchsetzen werden. Wer will schon in einer hübschen, aber dummen Gesellschaft leben?

Außerdem habe ich langsam echt satt, immer nur die "gute Freundin" eines jeden Mannes zu sein. Es ist ja schön und gut, dass Männer gern mit mir reden und ihr Herz bei mir ausschütten. Aber irgendwann will man auch mal die Frau sein, der Männer hinterhergucken und die mit einem einfachen Lächeln Herzen erobert.
Alles in allem ist es vermutlich auch eine Frage des Selbstbewusstseins, wie man sich in der Öffentlichkeit gibt und präsentiert. Ich finde es sehr schwer, das eigene Selbstbewusstsein und die eigene Wirkung anderen gegenüber einzuschätzen. Aber vielleicht lerne ich auf meinem Weg in diesen Bereichen auch noch dazu.

Jetzt ziehe ich die ausgelatschen Turnschuhe aus und werde zu einer hübschen und attraktiven Frau. 

...so ist zumindest mein Plan.


Hier werdet ihr in Zukunft einen kleinen Einblick in meine Erfahrungen mit den Themen Beauty und Mode bekommen. Ich werde über alles schreiben, was ich an mir verändert habe und verändern möchte - über das Gelingen und die Flops. Das geht von der Frisur, den Nägeln, den Schuhen und der Kleidung zu Make-Up und der Figur. Vielleicht schreibe ich auch ein paar Reviews zu Produkten, die ich ausprobiert habe. Mal sehen.

Manches wird sicher nicht ganz einfach werden, aber ich denke, dass es auch viel Spaß machen wird, meine feminine Seite voll auszuleben und ein wenig Gas zu geben.